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17. Dezember 2019

[Rezension/Vorstellung] Ichigo Takano - Orange [1-5]





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Inhalt: "Liebe Naho..."

...nicht ungewöhnlich, dass ein Brief an Naho mit dieser Anrede beginnt. Aber da will doch jemand tatsächlich Naho Takamiya weismachen, dass ihr zukünftiges Ich sich selbst diesen Brief geschrieben haben soll! Ein Brief aus der Zukunft?! Naho glaubt das natürlich erst nicht, doch dann geschehen Dinge wirklich so, wie sie in dem Brief beschrieben wurden. Etwas Schlimmes scheint sich in ihrem Leben anzubahnen, und sie beschließt, das Schicksal zu ändern....
Quelle: Verlag






Nachdem ich den ersten Band gelesen habe, war mir klar, dass ich zu der Reihe eine Rezension schreiben und auf meinem Blog hochladen mächte. Zugegeben habe ich es irgendwann wieder vergessen. Jetzt, als ich den Trailer zum Anime von Orange gesehen habe, kam mir wieder der Gedanke zur Rezension. Diesbezüglich würde ich selbst auch eine Review zum Anime und sogesehen die Unterschiede zum Manga interessant finden. Es wird auf meinem Blog vermutlich nicht all zu häufig passieren - abgesehen von "After", da ich dieses Projekt definitiv noch vorhabe!

Im Manga Orange geht es um Naho, die einen Brief erhält und zu hundert Prozent genau das beschreibt, was sie in der Gegenwart erlebt. So interessant die Idee auch war, vor allem wie gut sie in Szene gesetzt wurde, fand ich dennoch genau diesen Aspekt kritisch: verrät der Manga durch die Briefe nicht zu viele Spoiler?

Die Emotionen kommen bereits im ersten Band gut zur Geltung und das nicht nur, weil der Zeichenstil diese gut einfängt, sondern weil im ersten Band bereits eine Achterbahnfahrt der Gefühle herrscht. Bereits beim ersten Band werden Freude, Aufregung und auch Trauer sowie Angst gut eingefangen, sodass ich jetzt schon eine Gänsehaut habe und hoffe, dass sie es beim Manga genau so gut in Szene setzen können. Natürlich bleibt ein bisschen Teenie-Drama nicht aus, da man jedoch stets einen anderen Hintergrund der Geschichte vor Augen hat, wirkt es weder kitschig noch überzogen.
Stattdessen verleiht es dem ganzen den richtigen Wind.

Allerdings hatte ich beim Lesen stets ein unangenehmes Gefühl in der Brust, dass eben in jedem Moment etwas passieren könnte. Zugegeben: dies ist natürlich der Sinn der Sache.
Auf der anderen Seite hat mich die Freundschaft der Protagonisten auch glücklich berührt. Ihr seht also, auch hier herrscht eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Gerade weil eine wichtige Botschaft innerhalb dieser fünf Bände niemals verloren geht. Band für Band wird sie immer auf besonderer und emotionaler Ebene hervorgehoben. Ja, es herrscht auch ein gewisser Herzschmerz, der jedoch ebenfalls nicht überzogen wirkt. Schließlich gehört es gewisser Weise zu den Entwicklungen dazu.

Die kindliche und sich genierende Ebene hatte mich allerdings etwas gestört. Ja, es verleiht der Geschichte noch einmal einen anderen Schwung aber die Charaktere sind nicht 12 Jahre alt, sodass sie sich in gewisser Weise auch etwas reifer zeigen könnten. Und ehrlich gesagt hat diese Einstellung viel mehr zerstört, als es eigentlich nötig gewesen wäre.


Fazit: Orange war für mich ein sehr spannender aber auch sehr emotionaler Manga. Ich hatte durchaus mit Liebe und Herzschmerz gerechnet aber nicht auf diese Weise. Große Emotionen und eine wichtige Mission steht bei dieser Reihe im Vordergrund und wird nicht durch Banalitäten in Vergessenheit gezogen. Ehrlich gesagt waren mir persönlich fünf Bände zu wenig aber auf der anderen Seite, hat es - allgemein betrachtet - die richtige Länge, damit es nicht doch noch mit Dramatik überzogen werden kann und im Endeffekt zerstört wird.




Eckdaten

Reihe: mit 5 Bänden abgeschlossen
Release: Februar 2018
Format: Taschenbuch (pro Band um die 200 Seiten)
Genre: Mystery, Shojo-Manga
Verlag: Carlsen
ISBN:
978-3-551-71324-7
Preis:  7,99 € [D] / 8,30 € [A]




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