[Rezension] Elle Kennedy - The Deal [1]






Originaltitel:
The Deal: An Off-Campus Novel
Reihe: [1/3]

Format: Taschenbuch

Genre: New Adult, Romantik, Liebesroman
Release: Juli 2016

Seiten:
448
Kapitel: 45

Verlag: Piper

ISBN: 978-3-492-30857-1

Preis: 9,99 € [D], 10,30 € [A]






Sie lässt sich auf einen Deal mit dem College Bad Boy ein.

Hannah ist verknallt. Doch während die gewissenhafte Einser-Studentin für gewöhnlich nicht auf den Mund gefallen ist, bringt sie ihrem Schwarm Julian gegenüber kein Wort heraus. Sie ist verzweifelt. Warum sonst hätte sie sich auf das Angebot von Garrett Graham, dem selbstverliebten, kindischen und vor allem sturen Captain des Eishockey-Teams einlassen sollen? Der von ihm vorgeschlagene Deal: Sie gibt ihm Nachhilfe, damit er die Abschlussprüfung besteht, und er steigert Hannahs Popularität, indem er so tut, als wäre sie sein Date. Vielleicht wird Julian dann endlich auf sie aufmerksam. Hannah zögert noch kurz, gibt dann aber nach, denn der Plan könnte aufgehen...
Quelle: Verlag








The Deal war für mich etwas anderes, auch wenn die Geschichte vom Inhalt her eine typische College-Geschichte war....


Doch - Worum geht es?

Eine Situation schien mir vertraut zu sein und dies war der Moment, an dem die Protagonistin und Einserkandidatin Hannah, auf dem scheinbaren hoffnungslosen Fall Garrett trifft.
Da die Geschichte sowohl aus der Perspektive der Protagonistin als auch aus der Perspektive des hoffnungslosen Garrett beschrieben ist, erfahren wir Kapitel für Kapitel immer mehr. Wie z.B. das Garrett einen hohen Beliebtheitsgrad hat - und ihn genießt - während die schüchterne Hannah sich nicht traut ihren Schwarm anzusprechen. Wenn dies nicht gerade zu nach einem Deal schreit! Doch ob es wirklich so einfach ist, wie es sich die beiden vorstellen?

Ich muss sagen, dass mir der Einstieg sehr gefiel, obwohl ich stutzen musste, dass mit wichtigen Informationen so leichtfertig umgegangen wurde. Für mich las es sich viel zu beiläufig: Hey, ich bin Hannah. Ich mache dies und jenes  und - oh! nicht zu vergessen .... Entweder war die Protagonistin wirklich so stark, wie es versucht wurde dem Leser weiß zu machen - oder die Autorin wusste selbst nicht anders damit umzugehen. Jedenfalls hatte mir in diesem Fall etwas gefehlt - was ich doch dann recht schade fand. Dennoch ist und bleibt es ein gewagtes Thema.

Die Geschichte hatte einen angenehmen Schwung, während der einfache und humorvolle Schreibstil der Autorin natürlich seinen Teil beiträgt. In wechselnden Perspektiven und Kapitel für Kapitel in der Ich-Form beschrieben, schlüpft der Leser nicht nur in die Welt der Gefühle und Gedanken von den Protagonisten - sondern auch in den Deal sowie dessen Vor- und Nachteile.

Der Deal?

Ich muss sagen, dass ich den Deal interessant aber auch nicht zu schaffen fand. Doch ich wollte unbedingt herausfinden, wie sehr er die Geschichte und die Charaktere beeinflussen kann. Im nachhinein bin ich sehr froh über diesen, denn so glaube ich, dass vieles nicht ins rollen geraten wäre und nicht solch eine Spannung hätte annehmen können, wenn es diesen Deal nicht gegeben hätte.

Und die Charaktere?

Die Protagonisten waren unterschiedeliicher, wie sie nicht hätten sein können.
Hannah
ist eine zielsichere, engagierte aber auch eine vorsichtige Person - war ich nur zu gut verstehen kann. Auch ihre Schüchternheit gefiel mir sehr und steigerte die Sympathiepunkte bei mir.
Doch dadurch, dass so leichtfertig mit bestimmten Informationen um sich geworfen wird, kann es sie - meiner Meinung nach - in ein schlechtes Licht rücken. In dem Sinne fehlte mir etwas bei ihr an Tiefe. Dabei ist sie an sich ein tolles Mädchen - das steht für mich außer Frage.

Auch Garrett überraschte mich, da ich bei ihm mit einem typischen möchtegern Bad Boy gerechnet hatte, der mit Anspielungen nur so um sich wirft, dass mir schlecht wird.
Stattdessen gefiel es mir von Anfang an.
Die Tatsachr, dass er selbst schwer zu kämpfen hatte, schmälerte das Gefühl nicht. Das Gegenteil war der Fall, da es ihn auf seine Art interessant macht und hinter ihm mehr steckt, als man anfangs denkt.
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The Deal hatte mich zwar nicht vom Hocker reißen können aber es beinhielt mehr Wendungen und Überraschungen, als ich mit rechnen konnte.
Den Schreibstil fand ich angenehm sowie passend. Auch die Charaktere tragen ihren Teil bei und sich nicht ganz uninteressant. Nicht nur, weil beide ihre eigene Geschichte haben, sondern auch, weil eine gewisse Entwicklung zu merken ist - was ich bei solchen Geschichten immer ganz wichtig finde!



 



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