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[Buch-Rezension] Amanda Hocking - Unter dem Vampirmond - Versuchung


Amanda Hocking
Unter dem Vampirmond
Versuchung [Band 1/4]







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FORMAT:  Broschiertes Buch
GENRE: Fantasy, Vampir-Geschichten
RELEASE:  Oktober 2011
ISBN: 978-3-570-16135-7
VERLAG: cbt-Verlag
SEITEN:
318 = 22 Kapitel
PREIS: 12,99€[D],
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Inhaltsangabe:
Zwei Brüder.
Der eine will ihre Liebe.
Der andere ihr Blut.

Als die 17-jährige Alice Bonham Jack kennenlernt, spürt sie unmittelbar eine tiefe Verbindung - denn Jack ist aufregend anders. Zwar ist er erst nach Sonnenuntergang ansprechbar, doch dann ist Jack da für sie. Da trifft Alice auf Jacks Bruder Peter und Alice Welt steht still. Sie kann kaum atmen, sobald Peter in der Nähe ist, so groß ist die Anziehungskraft. Doch Peter sprüht vor Hass. Und Alice muss sich entscheiden: zwischen Liebe und Schicksal, zwischen der Stimme ihres Herzens und dem Ruf ihres Blutes...
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Klapptext: Als die 17-jährige Alice Bonham den faszinierenden Jack trifft, steht ihre Welt Kopf. Abgesehen davon, dass Jack rosa Chucks Taylors und New-Wave-Hits liebt, ist er anders als alle, die Alice kennengelernt hat. Jack fährt ein schnelles Auto und ist vor Sonnenuntergang nicht ansprechbar, doch dann ist er zwölf Stunden da für sie. Bald verbringt Alice jeden Abend mit Jack.
Dann lernt sie Jacks Bruder kennen - Peter mit den dunklen bedrohlichen Blicken, Peter, der vor Hass sprüht und Alice' Nähe meidet, Peter, der sie unwiderstehlich anzieht. Als Alice' Leben in Gefahr gerät und sie das Geheimnis der beiden Brüder erfährt, ist der Moment gekommen, in dem sie sich entscheiden muss: zwischen zwei Brüdern, so unterschiedlich wie Tag und Nacht, zwischen dem Diktat ihres Herzens und der Macht ihres Blutes....
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● MEINE MEINUNG ●
Obwohl ich nicht immer viel von diesen Dreiecks-Beziehungen halte, schien ich schon damals einen bestimmten Griff nach Büchern gehabt zu haben. Ich muss jedoch zugeben, dass es zu der Zeit war, in der ich so sehr, durch andere, von der Twilight-Saga umschwärmt und angesprochen wurde.Die Geschichte von Alice, Jack und Peter nimmt zum Glück eine andere Wendung sowie Gestaltung an. So ist diese in der ersten Form und somit aus der Perspektive von Alice beschrieben. Diese macht im ersten Moment einen völlig normalen Eindruck - ähnlich wie ihre Freundin, denn beide kann der Leser im ersten Moment kennenlernen. Dabei wird auf Anhieb deutlich, wer von den beiden die Vernünftige zu sein scheint, während die andere nur zwei Themen im Sinn hat: Jungs und Partys. Auf Anhieb war mir diese Gestalt unsympathisch und gerade als ich das Kapitel überspringen wollte, lenkte sich meine Aufmerksamkeit auf eine weitere Gestalt.
Unabhängig von der Zusammenfassung hätte ich nicht gedacht, dass Jack das Licht so schnell auf sich schwenkt und einen hilfsbereiten, normalen sowie auch gleichzeitig einen merkwürdigen Eindruck zu machen scheint. Ein Widerspruch in sich? Wartet es ab, ihr werdet es selbst merken. Aus einem zufälligen Treffen wurden mehrere Treffen, bei denen Alice sich ein genaueres Bild von dem geheimnisvollen Jack zu machen. Und von diesem Punkt aus, hat man auch schon den Knackpunkt erreicht. Zumindest einen von diesen.
Schnell gibt es für die Freundinnen nur noch ein Thema. Zumindest sieht es so aus; die eine steht völlig im Bann von Jack und die andere ist dem Geschwärme hilflos ausgesetzt. Vielleicht finde nur ich solche Szenen nervig? Dabei wird wenigstens dem Leser deutlich gemacht, welcheGrenzen der attraktive Jack setzt und worauf sich sein Interesse lenkt. Dies reichte für mich aus, um ihm selbst sympathisch zu finden, da ich nicht viel von Personen halte, die sich so sehr in den Mittelpunkt drängen wollen. Von daher war ich froh darüber, dass wenigstens eine der Freundinnen einen kühlen Kopf bewahrt und der realistischen Seite in die Augen blickt. Schnell wird bewusst, dass der Titel der Geschichte nur zu deutlich zu einen bestimmten Charakter passt.
Meine Wenigkeit fand es schon merkwürdig, dass man sich so sehr auf einen Fremden einlässt, dem man so viel erzählt und mit dem man so viel Zeit verbringt. Am Rande erwähnt, weiß man so gut wie nichts über den guten Jack. Im Endeffekt fand ich, dass die Autorin schon ein schlechtes Bild auf solche Begegnungen wirft, sodass eigentlich jede Alarmglocke laut klingeln müsste. Dennoch bedeutet es nicht, dass das Interesse nicht geweckt wird. Im Endeffekt möchte man am liebsten alles wissen, wie es bei der Protagonistin der Fall ist.
So ändern weitere Bekanntschaften nichts an dem Bedürfnis. Allerdings hatte ich mit der Zeit das Gefühl, dass ich mich im falschen Film befand. Einige Szenen der Protagonistin minderten dieses Gefühl nicht sonderlich.
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● Charaktere ●

Alice
Anfangs gefiel mir Alice sehr gut. Sie schien eine der Charaktere zu sein, die einen kühlen Kopf bewahrt und nicht gleich von null auf hundert auf etwas anspringt. Sie scheint Personen sehr gut einschätzen zu können. Von daher schien sie von ihrem Vorteil profetieren zu können, während sie sich von anderen nicht so einfach beeinflussen lässt.
So ist es sogar ein wenig amüsant, wenn ihr Veränderungen nicht ganz bewusst zu sein scheinen, auch wenn sich diese innerhalb der Familie zeigen. Man merkt schnell, dass sie nicht zu sehr auf sich bezogen ist, was mir durchaus gefällt. So passt die Rolle eines unwissenden und normalen Mädchen perfekt zu Alice.
Das heißt, wenn gewisse Veränderungen nicht zu offensichtlich gewesen wären, die mich ehrlich gesagt nervten. Schnell weiß sie sich auf ein Thema festzusetzen, sodass ich mich über jenen Wechsel wunderte, der bereits bei einer anderen Person bekannt war.
Trotzdem hat sie mich überzeugt, auch wenn ich ein wenig mit ihr zu kämpfen hatte und insgeheim mit ein paar Veränderungen hoffe, die sich im nächsten Band von einer, für sie, positiven Seite zeigen könnten.


Jack
Ich glaube Jack war mit der Zeit der einzige Charakter, der mir sehr gefiel. Vielleicht lag es auch an der Tatsache, dass er Personen vor dem Kopf zu stißen weiß, wenn diese sich unbedingt in den Mittelpunkt drängen. Ja, zugegeben, dass war schon ein dickes Pluspunkt, der auf seinem Konto gutgeschrieben wurde.
Jack hat eine aufgeweckte und direkte Art, die ihn eher wie ein Kind wirken lässt, anstatt als jemanden, den er vorgibt zu sein. Dennoch hat er eine Art an sich, mit der er andere zu beruhigen und gleichzeitig anzulocken weiß. Auch wenn das Wechselbad seiner Emotionen manchmal anstrengend zu sein scheint. Selbst wenn diese zum Teil nachvollziehbar waren, so hätte es gereicht, wenn sie nicht die Oberahnd gewonnen hätten.
Abgesehen davon schien wenig später deutlich zu werden, in welcher Situation er sich befindet, sodass die Sympathie für ihn ansteigt. Zumindest war es bei mir der Fall, da ich ihm gegenüber mehr Verständnis entgegen bringen konnte, als es bei der Protagonistin der Fall war.

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● FAZIT ●
Amanda Hocking versteht etwas davon, wie man den Leser in ihren Bann ziehen kann und wie sehr man diesen mitfiebern lässt. Die Geschichte hat mich trotz einiger Punkte, die es zu bemängeln gab überzeugt. Auch wenn es schnell deutlich ist, welchen Lauf die Geschichte einnimmt, so ist es nicht direkt vorhersehbar oder eintönig. Der Leser wird tiefer in das Familiendrama hineingezogen und wird vor einigen Fragen gestellt, die ihn gleichzeitig mitfiebern lassen. Um von dem Klischee, der, in der Sonne glitzernden Vampire, wegzukommen, kann ich den ersten der vier Bände empfehlen. Die Geschichte ist kurz und flüssig beschrieben, sodass die Neugierde auf mehr geweckt wird.

● BEWERTUNG ●
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Spannung ●●●●○
Romantik ●●●○○
Humor ●●●○○
Trauer ●●●○○
Action ●●●●○
Gewalt ●●●○○
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Cover ●●●●○
Inhalt ●●●●○
Charaktere ●●●○○
Schreibstil ●●●●○
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