[Rezension] J. Lynn - Trust in me [2]

by - September 28, 2017





Inhalt:
Jede große Liebesgeschichte hat zwei Seiten...


Cameron Hamilton bekommt alles, was er will. Vor allem, wenn es um Frauen geht. Nur Avery scheint gegen seine blauen Augen und den jungenhaften Charme immun zu sein.
Er kann die Absagen, die sie ihm bisher erteilt hat, schon längst nicht mehr zählen. Trotzdem bekommt er sie einfach nicht mehr aus dem Kopf. Diese undwiderstehliche Mischung aus Verletzlichkeit und Verführung...
Avery Morgansten ist für ihn ein Rätsel - ein wunderschönes Rätsel, das er vorhat zu lösen.


Quelle: Verlag










Erster Eindruck: "Ist das etwas Robert Pattinson, der das Cover schmückt?!
Das war mein Gedanke, als ich mir dieses Buch im April gekauft habe. Nachdem ich die Geschichte von Avery gelesen habe, ist es eigentlich nicht immer nötig, die gleiche Geschichte aus einer anderen Perspektive zu lesen aber da J. Lynn alias Jennifer L. Armentrout zu meinen Lieblingsautoren gehört, konnte ich nicht widerstehen. So wie gestern, als ich mir zwei andere Bücher dieser Reihe gekauft habe. Außerdem wollte ich die Geschichte unbedingt aus Cams Perspektive lesen!
Das Cover ist ähnlich gestaltet, wie jenes des ersten Teils und leider sind mir die Protagonisten auf dem Cover zu nahe. Es ist schön zu sehen, dass sie womöglich in einer vertrauen Nähe verweilen aber eine Nahaufnahme ist nicht unbedingt von Nöten.
So hätte ich auch eine andere Farbe für den Titel genutzt - auch, wenn es seine Wirkung nicht verfehlt und es im gesamten ein Hingucker ist.


Zum Buch



Erste Zeile: Jase Winstead war ein grausamer Mistkerl.



Trust in me erzählt die Geschichte des ersten Bandes aus Cams Perspektive. Aus diesem Grund dürftet ihr eigentlich nicht mit etwas Neuem rechnen, wenn ihr "Wait for You" kennt. Dieses Buch erzählt von dem ersten Treffen zwischen Cam und Avery sowie von unzähligen Absagen, die er von jener erteilt bekommt.
Im Endeffekt wird die Geschichte durch die Absagen und doch recht amüsante Art infrage gestellt. Deswegen überraschte es mich, dass die Geschichte doch noch ein ernstes Thema aufweist. Da mich Cam und Avery sehr begeistern konnten, war ich sehr gespannt und hatte dementsprechend hohe Erwartungen. Doch je mehr Seiten ich las, desto enttäuschter war ich.

Sicher, es ist einige Zeit her, dass ich den ersten Teil gelesen habe aber nachdem die Erinnerungen wieder erwachten, fand ich es schade, dass die Geschichte im Endeffekt nichts Neues offenbarte.
Eine kurze Zusammenfassung hätte ich noch verständlich gefunden aber den gesamten Band aus seiner Perspektive? Dementsprechend fehlte für mich auch der Überraschungsmoment.

Man hätte definitiv mehr aus der Geschichte machen können. Man hätte genauer auf Cam eingehen können, die Geschichte des ersten Bandes aus seiner Sicht weiter schreiben könnnen.
Aber ja, durchaus kommen auch Cams Freunde zur Geltung, die einen Einblick in dessen Freundschaften und sein Leben gestatten.

Charaktere:


Cam gehört zu jenen Personen, die man manchmal nicht so recht einschätzen kann. Als Frauenheld dürfte er es nciht gewohnt sein, Absagen erteilt zu bekommen, um so amüsanter fand ich es, dass er sich durch Avery plötzlich an solch einer Stelle befindet.
Nach all den Bad Boy Geschichten, bin ich sehr froh darüber, dass Cam nicht zu jener Sorte gehört. Auch, wenn Cam eine offene und nette Art an sich hat, fand ich seine Hartnäckigkeit an manchen Stellen zu viel. Auch die Tatsache, dass er ein Nein schlecht akzeptieren kann, fand ich eher nervig.
Außerdem sollte der Gute "Privatsphäre" nachschlagen und sich darüber im klaren sein. Dennoch ist er durchaus ein guter Freund, den man allerdings nicht zu sehr reizen sollte. Letztenendes fand ich ihn als Protagonist interessant und das nicht nur aus dem Grund, da ich Bücher seltener aus der männlichen Perspektive lese.


Autor: 

» J. Lynn ist das Pseudonym der amerikanischen Bestseller-Autorin Jennifer L. Armentrout. Sie schrieb international sehr erfolgreiche Young-Adult-Romane, bevor ihr mit ihren New-Adult-Romanen, beginnen mit "Wait for You", ihre bisher größten Erfolge gelangen. Jennifer L. Armentrout let in Martinsburgt, West Virginia. «
Quelle: Verlag


Wenn ich Jennifers Geschichten lese, muss ich stets an Obsidian denken und dieses Buch weckt positive Erinnerungen. Jennifers Schreibstil ist einfach und besonders bei den Geschichten unter ihrem Pseudonym, schwebt man schnell über die Zeilen. Ihre Geschichten sind gefühlvoll beschrieben, während für neue Plot-Twists gesorgt sind, die mehr Schwung in die Geschichte einbringen.
Nur ihre Charaktere erinnern mich des öfteren zu sehr an jene Protagonisten aus Obisidian - auch wenn von magischen Fähigkeiten bisher nicht die Rede sein kann, wenn es um die Geschichten unter ihrem Pseudonym geht.

Dennoch gefällt mir die Vertrautheit, die mir stets bei ihren Geschichten in den Sinn kommt. Meiner Meinung nach, muss sie nicht immer ins Detail gehen, damit der Leser die Situation nachempfinden kann aber auf der anderen Seite wirkt es weder deplatziert noch unpassend formuliert.
Gewisser Weise würde ich es sogar als normal bezeichnen. Dennoch ist in ihren Geschichten weiterhin ihre eigene Art zu merken, sodass ich nicht das Gefühl habe, dass ich eine ähnliche Geschiche von einem anderen Autoren lesen würde. Ich bin erleichtert darüber, das sich sie noch weiterhin zu meinen Favoriten zählen kann.

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Trust in me
hatte mich genau so fesseln können, wie Wait for You. Bei beiden Büchern handelt es sich um gefühlvolle Charaktere und ich finde es lohnenswert, dieses Buch zu lesen, wenn man bereits beim ersten Band ein Fan von Cam war.
Natürlich hätte man einiges anders machen und in diesem Band mehr auf Cam eingehen können. Trotzdem kann ich nicht behaupten, dass ich genug von dieser Reihe oder allgemein genug von ihren Geschichten habe. Das genaue Gegenteil ist der Fall.



 








Eckdaten

Originaltitel:
Trust in me
Format: Taschenbuch
Genre: Roman, New Adult, Erotik
Release: 14. Juni 2014
Reihe: 2/7
Seiten:
304
Verlag:
Piper
ISBN: 978-3-492-30572-3
Preis: 9,99 € [D] / 10,30 € [A]





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