[Buch-Rezension] Jennifer L. Armentrout - Obsidian - Schattendunkel


Jennifer L. Armentrout
Obsidian - Schattendunkel




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ORIGINALTITEL: Obsidian - They're not like us
FORMAT: Hardcover mit Schutzumschlag
GENRE: Jugendliteratur, Fantasy, Romantik, Sci-Fi
RELEASE:  April 2014
ISBN: 978-3-551-58331-4
VERLAG: carlsen-Verlag
SEITEN:
397 = 30 Kapitel
PREIS: 18,99 € [D], 19,60€ [A]
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Inhaltsangabe:
Als die siebzehnjährige Katy Swartz vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In ihrem winzigen neuen Wohnort kommt sie in den ersten Tagen nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Nur mit Mühe lässt sie sich dazu überreden, bei ihren Nachbarn zu klingeln, um » neue Freunde « zu finden. Und lernt so den atemberaubend, gutaussehenden, aber bodenlos unfreundlichen Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß ist, dass der Junge, de sie von nun an am meisten aus dem Weg zu gehen versucht, ihr Schicksal bereits verändert hat.
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Klapptext: Wie eine Motte zm Licht..
» Womit kann ich dir helfen? « Wohlgeformte, zum Küssen einladende Lippen verzogen sich genervt.
Seine Stimme war tief und fest. Eine Stimme, die es gewohnt war, dass die Leute zuhörten und ohne Widerrede gehorchten. Dann hoben sich seine Wimpern und gaben den Blick auf unvorstellbar grün leuchtende Augen frei. » Hallo? «, sprach er mich abermals an und legte eine Hand an den Türrahmen, während er sich vorbeugte, » Kannst du auch sprechen? «
Ich schnappte nach Luft und wich zurück. Mein Gesicht wurde vor Verlegenheit heiß und rot.
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Cover: Das Cover hat mich förmlich angeschrien und aufgefordert, nicht an diesem Buch vorbeizugehen. Es hat etwas fesselndes an sich, wie ich finde, auch wenn es im Endeffekt nur zwei Personen sind, die über eine Wiese, ein Feld o.ä. zu gehen scheinen. Die Schattierungen sind deutlich einer Frau und einem Mann zuzuordnen. So wird deutlich, dass es sich beid em Mann und somit bei der linken Person, eindeutig um einen der Protagonisten handelt. Zu dem werten Herr namens Daemon werde ich noch später kommen. Bei der rechten Person jedoch, war ich mir anfangs noch unschlüssig, da ich zwischen Daemons Schwester und der Protagonistin Katy schwankte. Inzwischen vertrete ich die erste Theorie, da diese mehr Sinn ergeben würde. Legt man den Schutzumschlag des Buches ab, so werden einem nur die Lichtschimmer auf dem Buch präsentiert, die sowie der Hintergrund eine sanfte Farbe haben. Jedoch ist dies recht eintönig, gerade weil ich jedes Mal neugierig bin, was sihc hinter dem Schutzumschlag auf dem Buch befindet. Im Zusammenhang mit dem Titel, hätte ich z.B. eine pasende Abbilsung eines Obsidians optimal gefunden. 

Inhalt: Wegen den Informationen, die man aus der Inhaltsangabe und dem Klapptext bekommt, hatte ich mit einer typischen Liebesgeschichte gerechnet. Schließlich deutet alles darauf hin. Doch sobald man sich auf die Geschichte einlässt, wird bewusst, dass es natürlich um mehr geht. Katy hat mit ihrer Mutter einen Umzug hinter sich, sodass nicht nur sie, sondern auch ihre Mutter einen Neuanfang vor sich haben. Der Unterschied ist nur, dass Katy darüber wenig begeistert ist. Kein Wunder; neuer Ort, neue Personen und vorallem eine neue Schule. Sobald Katy jedoch ihrem Hobby nachgehen kannt, scheint sie mit dieser Situation umgehen zu können. Dem Inhalt ist leicht zu folgen und dennoch existiert für mich ein Störfaktor. Viel zu schnell wird Katy bewusst, dass etwas mit ihren neuen Nachbarn nicht zu stimmen scheint.
Da dieses Buch um die 30 Kapitel befasst, bin ich der Meinung, dass man jene Tatsache etwas später hätte einbinden können. Zwar blieb die Spannung und das Interesse vorhanden aber diese schnelle Hinweise und Offenbarungen, hatten mich dann doch etwas stutzig gemacht. Was mich etwas nervte, waren die Szenen, in denen Aussage vor Aussage stand. Behauptungen - abstreiten, Theorie - Widerlegung usw. Sowie das Bestehen auf Katys Gedanken, schien mir schon fast zu zwanghaft zu sein.
Auch diese up & downs fand ich mit der Zeit verwirrend aber auch amüsant, da diese manchmal ein andere Ende annahmen, mit dem man selbst zuvor gerechnet hatte. Dennoch fand ich es manchmal zu viel des Guten, da manche Sprüche zu verletzend, wenn nicht sogar überflüssig waren. Wenn der Leser der Meinung ist, dass es sich nur um dieses hin und her dreht, welches wie ein Dreieck zu sein scheint, so täuscht er sich. Denn dem Leser wird doch noch so viel mehr geboten.


Schreibstil: Die Geschichte ist stets in der ersten Form und somit aus der Perspektive der Protagonistin Katy beschrieben. Nach wie vor gefällt mir die erste Form am besten und dies ist bei diesem Buch nicht anders. Der Schreibstil ist einfach genutzt und ermöglicht es, die Kapitel durchzulesen, ohne dabei ins Stolpern zu geraten. Die Charaktere sind gut in Szene gesetzt und durch die Informationen, die der Leser bekommt, kann er sich ganz leicht ein Bild von diesen machen.
Erläuterungen sind verständlich zu folgen, da siie z.B. nicht all zu lang beschrieben sind. Mich selbst hat die Autorin mit jeweilige Szenen sehr fesseln können. Sie schafft es den Leser bei jeweilige Szenen zu packen und mitfiebern zu lassen. Besonders die Kampfszenen sind interessant und fesselnd beschrieben. Es fällt nicht schwer, sich in diese Szenen zurecht zufinden.
Der Ort, die Charaktere, die Gegner und die Fähigkeiten werden interessant dargestellt. Auch wenn ich mich bei manchen Szenen fragte, ob es etwas gibt, das die verschiedenen Wesen nicht können. Gerade weil es sich auf das Licht und die Dunkelheit bezog, so hatte ich doch mit einigen Nachteilen gerechnet.
Trotz allem weiß die Autorin, wie der Leser mit dem Charakter mitfühlen und wie das Interesse geweckt sowie gesteigert werden kann.
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● Charaktere ●

Katy Swartz
Katy war einer der Gründe, warum ich schon damals selbst einen Blog erstellen wollte. Die Leidenschaft für die Bücher, das Interesse für die Community, die Motivation & Geduld, die sie in ihrem Blog steckte, fand ich sehr packend und gleichzeitig inspirierend.
Katy scheint ein kontaktfreudiger Mensch zu sein, auch wenn sie sich im ersten Moment selbst gut zusprechen muss, während bei ihr vieles auf Anhieb funktioniert, wenn es sich um Bücher dreht.
Was mir bei Katy sehr gut gefällt, ist ihre Einstellung, dass sie sich nicht alles gefallen lässt. Auf der einen Seite setzt sie deutliche Grenzen, während sie Konsequenzen von sich zeigt, sobald diese überschritten werden. Jene Einstellung hatte ich hin und wieder bei ihr vermisst, besonders dann, wenn es sich um ihre wiederholten Gedanken dreht. Jene scheinen sich von ihr meist im Kreis zu drehen, wenn es um eine Person und dessen Erscheinungsbild geht.
Unabhängig davon hat sie hin und wieder ein Verhalten von sich gezeigt, welches mich nahc manchen Situationen sehr gestört hat. Auch wenn ich es verstehen konnte, fand ich es dennoch unnötig, sowie unpassend für ihren Charakter.
Tatsächlich finde ich sie als Charaktert in der Geschichte noch etwas aufbaubedürftig. Da es jedoch der erste von möglichen fünf Bänden ist, bin ich optimistischer Dinge, was Katys Entwicklung betrifft.

Daemon Black
Im ersten Moment hat der Leser wohl keinen guten Eindruck von Daemon. Er zeigt sich unhöflich, desinteressiert und distanziert. Sein Verhalten weckt zum einen den Gedanken, dass es sich bei ihm um einen Arsch handelt und auf der anderen Seite, weckt er nicht nur das Interesse der Protagonistin. Von seiner Schwester wird Daemon als ein launischer Typ beschrieben, der jedoch einen großen Beschützerinstinkt hat. Es dauert nicht lange, bis einem bewusst wird, dass diese Beschreibung, wie die Faust aufs Auge passt. Dennoch fand ich dies weniger störend, als sein zu selbstsicheres Auftreten, welches scheinbar nie ins schwanken gerät. Er scheint sich nicht zu überlegen zufühlen, sondern es auch zu sein, was sich in seinem Verhalten spiegelt.
Dennoch hat er auch eine herzliche Seite, die anfangs nur seine Schwester zusehen bekkommt. Aus Daemon wurde ich nicht sonderlich schlau. Zum Teil konnte ich seine Einstellung und somit auch sein Verhalten verstehen. Auf der anderen Seite gab es für jene Situationen andere Möglichkeiten, sodass diese hätten anders beendet werden können.
So, wie ich ihn bisher erlebt hatte, rechne ich sogar noch mit einer Fortsetzung von seinem Verhalten. Trotz allem hat Daemon auch eine herzliche und amüsante Seite an sich, die ich sehr missen würde.
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● FAZIT ●

Für mich war 'Obsidian - Schattendunkel mal etwas anderes. Auf Dauer sind Geschichten über Vampire, Dämonen, Werwölfe oder einfache Menschen, schon etwas eintönig. So war Obsidian, die Geschichte über die Lux, eine nette Abwechslung.
Die Geschichte hat mich mit dessen Charaktere überzeigt und der erste Band gehört zu einem meiner Lieblingsbücher. Ich fand den Verlauf der Geschichte sehr interessant und dafür, dass der Gedanke aufkommt: es drehe sich nur um ein normales Mädchen, wird dem Leser sehr vieles geboten.
Derzeit gibt es vier Bände (Obsidian, Onyx, Opal, Origin) zu kaufen. Sollte uech die Geschichte sehr interessieren, so kann ich euch davon wissen lassen, dass die Geschichte mit dem fünften Band im April weitergehen wird.

● BEWERTUNG ●
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Spannung ●●●●○
Romantik ●●●○○
Humor ●●○○○
Trauer ●●●○○
Action ●●●●○
Gewalt ●●●○○
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Cover ●●●●○
Inhalt ●●●○○
Charaktere ●●●●○
Schreibstil ●●●●○
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