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[Rezension] Geneva Lee - Royal - Love [3]




Verlag: Blanvalet ISBN: 978-3-7341-0285-1 



Inhalt: EIN VERSPRECHEN FÜR DIE EWIGKEIT 
Clara sollte die glücklichste Frau auf der Welt sein: In wenigen Wochen wird sie den Mann heiraten, den sie liebt, dem sie verfallen ist, mit Körper, Herz und Seele. Doch Alexanders Vater lehnt ihre Verbindung kategorisch ab, und Clara findet heraus, dass Alexander immer noch Geheimnisse vor ihr hat und sie heimlich beschatten lässt. Clara liebt Alexander, aber kann sie ihm auch vertrauen? Und ist ihre Liebe stark genug um ihre Unabhängigkeit und ihr eigenes Leben für das Königshaus zu opfern? Quelle: Verlag


Klapptext: LIEBE IST, WENN ZWEI MENSCHEN EINANDER NIEMALS AUFGEBEN
» Als die Welt uns auseinanderreißen wollte, hat Alexander für mich gekämpft, mich als die Seine beansprucht. Ich gehöre zu ihm - mit meinem Körper, meinem Herzen und meiner Seele. Durch seine Kontrolle schöpfe ich Kraft. Durch seine Leidenschaft. Und seine Liebe. Noch immer spüre ich die Dunkelheit, die in ihm lauter, die über uns hereinzubrechen droht. Doch niemals hätte ich es für möglich gehalten, dass es so endet. Ich glaubte zu wissen, was es bedeutet. Alexander zu heiraten. Für meine Unabhängigkeit. Für uns. Aber ich lag völlig falsch. «
Quelle: Verlag



Cover: Wieder einmal haben wir ein graues Cover vor uns, welches die gleichen Verzierungen und Schriftarten hat, wie es bei den Vorgängern wieder und wieder der Fall ist. Ich mag den grauen Hintergrund und die Verzierungen nach wie vor aber muss man wirklich immer wieder das gleiche Cover nehmen?
Sicher, die Kronen am Buchrücken - die außerdem die Reihenfolgen darstellen - sehen im Bücherschrank hübsch aus, wenn sie nebeneinander aufgestellt werden aber dies allein macht das Äußere nicht aus. Auch wenn immer wieder die gleichen Verzierungen zusehen sind, wird deutlich - es ist ohnehin schon für den Leser deutlich -, dass die Bücher zusammen gehören. Trotzdem wäre auch weiterhin der Gedanke vorhanden geblieben - eben weil der Titel gleich bleibt - wenn die Cover sich nur ein wenig unterscheiden würden.

Ich hatte mich bereits nach dem zweiten Cover satt gesehen und wüsste nicht, was dieses Cover daran ändern sollte. Eine andere Meinung ruft es nicht hervor. 

Inhalt: Das glückliche Paar kann nach all dem Drama, den Komplikationen und dem ganzen Hin und her, endlich einen Schritt in Richtung ihrer Zukunft tätigen. Alexander hatte dies bereits im zweiten Band in die Tat umgesetzt. Deswegen hätte ich ihnen noch etwas von dieser scheinbar, erholsamen Zeit gegönnt. Anders kann ich es nicht formulieren, wenn ich daran denke, wie ich vom dritten Part begrüßt wurde. Wie glücklich Clara und Alexander zusammen sind, ist nicht zu übersehen. Wie könnte dies für den Leser auch übersehbar sein, wenn sie ihre Freude kund tut und diese auf ihre Art, dem Leser unter die Nase reibt. Aus diesem Grund hätte ich gerne auf Anhieb das erste Kapitel übersprungen, wenn da nicht etwas gewesen wäre, dass für Ärger im Paradies sorgt und somit mein Interesse geweckt hat.
Bekannte Probleme sind in dieser Geschichte weiterhin vorhanden, sowie die Sexszenen, die inzwischen nicht mehr neu sind un den Leser eher dazu einladen, die jeweiligen Seiten zu überspringen, bis an jener Stelle zu gelangen, an der es mit der 'eigentlichen Story' weiter geht. Auch wenn es bei dieser Genre üblich ist und Alexanders unersättlicher Appetit bekannt ist, hatte ich mir wirklich weniger von diesem Spektakel gewünscht. Auch Clara änderte nicht sonderlich etwas an dieser Einstellung. 

Viele ihrer Gedanken hatten mich viel zu sehr zum lachen gebracht, als dass ich sie ernst nehmen könnte. Inzwischen weiß der Leser, dass in dieser Geschichte wohl kaum etwas unerwartetes passieren kann. Nicht, wenn es sich um Clara und Alexanders 'Liebesleben' handelt. Denn vieles ist nur noch vorhersehbar und eintönig.
Ich muss jedoch zugeben, dass es mir gefallen hatte, dass die beiden es in der Geschichte nicht leicht hatten. Ja, ich hatte gesagt, dass ich ihnen die erholsame Zeit gegönnt hätte aber nach Wiederholungen über Wiederholungen - angefangen von der Bereitschaft Alexanders bishin zu erbebenden Clara, die immer wieder von den schnellen und heftigen Orgasmen heimgesucht wird - hatte ich wirklich genug.  Auch wenn ich die Genre im Blick habe, war ich dennoch über die Abwechslung zufrieden. Nicht nur über diese, denn mir gefiel es auch zu lesen, wie der König immer wieder in Akion trat. Der wirklich einzige harte Kern in dieser Geschichte! Chapó, chapó!

Schreibstil: Die Autorin schreibt, nach wie vor, in einem für diese Genre üblichen Stil. Leider wird es somit mit der Zeit eintönig und passend dazu, sind die Sexszenen das perfekte Beispiel. Gut, der Schreibstil ist flüssig, die Situationen vorstellbar und durch die Vorgänger vertraut. Dennoch hatte mir etwas gefehlt. Nach wie vor nimmt sich die Autorin kein Blatt vor dem Mund - wobei ich mir genau das, bei einigen Szenen gewünscht hätte.
Leider kommen viele Wiederholungen auf, die durch den ersten und zweiten Band bekannt sind und dies fand ich sehr enttäuschend. Einige Situationen schienen mir zu erzwungen zu sein. Als wäre dort noch eine freie Lücke, in der unbedingt ein bisschen Dramatik heinein gepresst werden muss. Und wenn nicht, dann folgen Handlungen, die bereits in anderen Bändern vorgekommen sind. Wo ist da die Abwechslung? Es gibt Autoren, die es schaffen eine gewisse Abwechslung einzubringen. Sei es auf normale Situationen oder auf das Sexleben der Charaktere bezogen. Warum war es bei dieser Reihe so schwer?
Außerdem wurde jedes Band dünner und dünner. Statt all den Wiederholungen und Szenen, die mich zum Überspringen eingeladen haben, hätte doch mehr über die königlichen Aufgaben geschrieben werden können. Warum wurde nicht genauer davon geschrieben, wenn es bereits einen Perspektivenwechsel gibt? Zu königlichen Aufgaben zählt mehr, als nur eine Frau zufrieden zu stimmen.
 


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Charaktere


Clara Bishop
Im Bezug aud das vorherige Band, hatte ich mir bei Clara gewünscht, dass sie mit ihrem Verhalten deutlich hervor sticht und etwas von sich präsentiert, dass nach 'Hier bin ich!' schreit. Gerade wenn sie eine schwierige Familie und einen dominanten Freund hat. Dieses Verhalten merke ich bei ihr jedoch nur schwankend und dies ist sehr schade.
Jedes Mal, wenn ich denke, dass sie gerade die Kurve geschafft hat, kehrt sie wieder zurück und verfällt ihrem alten Verhaltensmuster. Jedes Mal ringt sie nach Fassung und spürt ein unerwartetes Verlangen, sodass ich mir den einen oder anderen Lacher verkneifen musste. Für ihren Partner scheint sie sehr einfach durchschaubar zu sein und das überrascht mich nicht wirklich, wenn sich die Verhaltensmuster nicht ändern.

Es gab nur wenige Momente, in denen sie sich positiv hervor heben konnte und die Rolle der Willigen in den Hintergrund rutschen ließ. Doch es war nicht ausreichend, um mich wirklich überzeugen zu können.


Alexander von Cambridge
Alexander befindet sich in seiner bisherigen Rolle: selbstbewusst, überzeugend, unverbesserlich, dominant und unersättlich.
Anfangs hatte ich es sehr interessant gefunden, auch mal seine Ansichten lesen zu können aber selbst bei ihm sind mir Verhaltensmuster aufgefallen, die er in den vorherigen Teilen von sich gezeigt hatte. Sogar die Taten wiederholten sich. 
Es wird deutlich gemacht, wie viel Clara ihm bedeutet, sodass er alles für sie tun würde, nur damit diese in Sicherheit ist und es ihr gut geht. Sein unersättliches Verlangen und die ständige Bereitschaft gehört leider dazu. Auch wenn ich es besser gefunden hätte, wenn er sich - gerade wegen seiner Rolle - zusammen gerissen hätte, wird bewusst, wie sehr er für etwas oder jemanden einsteht. Dabei sehe ich von seiner dauerhaften Bereitschaft ab.
Dies hatte ich auch beim dritten Band versucht aber bei solch einem wiederholenden Verhalten, Clara an sich zureißen und über sie zusteigen, fällt es schwer, gerade über dieses Verhalten hinweg zusehen. Selbst bei dieser Genre, kann man - gerade von einem Thronfolger - mehr erwarten. 

     
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Fazit: Auch wenn es bei dieser Genre üblich ist, dass es immer nur auf das eine hinaus läuft, fand ich es schade, dass der Akt vermehrt und wiederholend im Vordergrund stand. Wiederholungen stapeln sich über Wiederholungen, während in den winzigen freien Stellen etwas Dramatik gestopft wird.
Die Geschichte hätte mit zwei Bänden abgeschlossen werden können, gerade weil die Bücher immer dünner werden. Wer jedoch einfach nicht genug bekommen kann, der kann sich auf die Nachfolger aus Belles Perspektive freuen.
Ich gehöre nicht dazu, da mein Bedarf eindeutig gedeckt ist. 




Reihe





 

Erscheinungsdaten

  • Royal Dream - 18. Juli 2016 
  • Royal Kiss - 15. August 2016
  • Royal Forever - 17. Oktober 2016 

  

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