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17. Mai 2023

[Rezension] Io Sakisaka - Blue Spring Ride [4]

Mai 17, 2023 0

 



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Inhalt: Futaba konnte an der Mittelschule zwar die Jungs nicht leiden hat sich aber trotzdem in ihren Mitschüler Kou Tanaka verliebt. Doch leider wurde nie etwas daraus. Jetzt, an der Highschool, will Futaba immer noch nichts mit Jungs zu tun haben und gibt sich als burschikoses Mädchen. 

Doch als eines Tages ihr ehemaliger Schwarm wieder vor ihr steht und in ihr die alten Gefühle hochkommen, findet Futaba durch ihn den Mut ihre Verhaltensweisen zu überdenken. Sie freundet sich auf einer Fortbildung mit den anderen Komiteemitgliedern ihrer Klasse an - allen voran mit der Außenseiterin Yuri - und ihre Freundschaft übersteht sogar das gegenseitige Geständnis, dass beide in Kou verliebt sind. Sie kommen überein, dass jede es der anderen gönnt, falls diese mit Kou zusammenkommen sollte. Doch bei einem gemeinsamen Lernnachmittag bei Kou zu Hause überrascht Futaba Yuri und Kou zusammen in der Küche, und es lässt ihr keine Ruhe mehr, nicht zu wissen, was da zwischen den beiden vorgegangen ist...

Quelle: Verlag




Erster Satz: Was ist bloß zwischen Kou und Yuri vorgefallen...?

Langsam aber sicher wird es für Futaba ernst. Nachdem sie endlich ehrlich zu sich selbst ist, beginnt sie natürlich auch damit manche Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen. Dies ist zwar für sie selbst nicht unbedingt ein Vorteil aber für den Leser. Dadurch kommt es nicht zu unnötigen Wiederholungen, es kommt keine Langeweile auf und die Story wird weiter voran getrieben. 

Bei diesem Band muss ich sagen, dass das Cover gut auf den Inhalt abgestimmt ist, da sich der Fokus mehr auf den Protagonisten Kou richtet und darauf hatte ich mich sehr gefreut. Wenn es also bereits Kou-Fans unter euch gibt, bleibt dran, es wird sich lohnen. Dadurch kann der Leser Kou aus einem anderen Blickfeld betrachten und vielleicht auch die Sympathie aufkommen lassen, die bisher vielleicht noch nicht geweckt wurde. 

Der vierte Teil gehört zu meinen Favoriten, da auch hier deutlich ist, dass sich die Protagonisten verändern und dies auch deutlich merkbar ist. Vielleicht war meine Freude an dieser Stelle etwas größer weil diese Person bereits zu meinen Lieblingscharakteren gehört. 
 

Natürlich ist auch bei diesem Band für eine Prise Humor bzw. Situationen gesorgt, die das eine oder andere Schmunzeln aufbringen. Die Neugierde wird durch die Wendungen aufgebracht, mit denen man als Leser nicht gerechnet hat. Auch für die Charaktere, die neben den Protagonisten ein bisschen blass wirken, kommt die Chance, sie aus einen anderen Blickwinkel zu sehen und etwas Sympathie aufkommen zu lassen.


Fazit:  Der vierte Teil der Blue Spring Ride-Reihe sorgt für ein auf und ab des Mitfieberns. Der Leser wird tiefer in die Vergangenheit und in das Innere der Protagonisten gezogen. Durch die wachsende Sympathie wird das Interesse weiter geweckt und der Zeichenstil sorgt für ein angenehmes Lesevergnügen. 


Eckdaten


Release: 13. August 2018
Format: Taschenbuch (s/w)
Genre: Romantik, Slice of Life
Verlag: TokyoPop
ISBN: 978-3-8420-0728-4
Preis: 6,95 € [D] / 7,20 € [A]








16. Mai 2023

[Rezension] Io Sakisaka - Blue Spring Ride [3]

Mai 16, 2023 0

    


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Inhalt: Futaba konnte an der Mittelschule zwar die Jungs nicht leiden hat sich aber trotzdem in ihren Mitschüler Kou Tanaka verliebt. Doch leider wurde nie etwas daraus. Jetzt, an der Highschool, will Futaba immer noch nichts mit Jungs zu tun haben und gibt sich als burschikoses Mädchen. 

Doch als eines Tages ihr ehemaliger Schwarm wieder vor ihr steht und in ihr die alten Gefühle hochkommen, findet Futaba durch ihn den Mut ihre Verhaltensweisen zu überdenken. Sie beendet ihre oberflächliche Freundschaft zu ihren Klassenkameradinnen und freundet sich mit der Außenseiterhin Yuri an. Außerdem lässt sie sich zusammen mit Kou zum Klassensprecher wählen, um auch in ihrer Klasse etwas zu verändern. Und tatsächlich gelingt auf der anschließenden Fortbildungen das Unfassbare: Die Gruppe der Komiteemitglieder aus ihrer Klasse wächst zusammen. Doch unmittelbar nach der Rückkehr gesteht Yuri Futaba per E-Mail, dass sie sich in Kou verliebt hat....

Quelle: Verlag




Erster Satz: Yuri hat sich....

Gewohnt flüssig geht es mit der Story im dritten Band weiter und während der Einstieg in das nächste Band leicht gehalten ist, ist für eine angenehme Situation gesorgt und das,  obwohl die Neuigkeiten alles andere als angenehm sein dürften. An dieser Stelle kommt die Geschichte zum ersten Mal an einem Punkt, den ich persönlich gar nicht mag. 
Mir ist bewusst, dass es natürlich einen weiteren Schwung in die Geschichte bringen soll und für ein bisschen Abwechslung sowie Entwicklung sorgen soll aber manchmal wünschte ich mir andere Wege. Ich glaube trotzdem, dass die Kunst dabei ist, jenen Schritt nicht zu offensichtlich und vor allem nicht all zu vorhersehbar und nervig für den Leser zu gestalten. 

In diesem Band stehen in meinen Augen Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit und Freundschaft im Vordergrund. Dadurch wird eine wichtige Botschaft vermittelt, wie ich finde und diese kommt sehr gut an. Dadurch wächst auch die Protagonistin Futaba über sich selbst hinaus und steht zu sich selbst - anstatt sich über Verleugnungen und Verdrängungen Gedanken zu machen. Dadurch wird etwas wichtiges mit auf dem Weg gegeben. Wobei ich persönlich es ohnehin sinnlos finde, wenn man versucht etwas zu vertuschen oder sich selbst anzulügen, weil es nicht viel bringt, einem selbst nur belastet und weil die Wahrheit sowieso immer ans Licht kommt. 

Auch der dritte Teil ist ein kleines auf und ab der Emotionen, sodass der Leser - wenn er sich denn bisher auf die Protagonisten eingelassen hat, sehr mitfiebern kann. Wobei ich es an dieser Stelle naiv finde, wenn nicht sogar dumm finde, weil sich manches natürlich eben nicht so einfach ausstellen lässt, wie es sich manche Personen in diesem Band wünschen. Dementsprechend ließ das Mitfiebern natürlich etwas nach. Wenn es so einfach wäre, würde man nicht in gewisse Situationen geraten. 
Trotzdem bedeutet es nicht, dass es weniger interessant ist. Der dritte Band geht einen Schritt nach vorne und zeigt eine andere Sichtweise, die ebenfalls weiter nach vorne gehen und sich mehr wagen. 



Fazit:  Der dritte Teil bringt einen neuen Schwung in die Geschichte und treibt die Protagonisten weiter voran. Es ist schön zu sehen, wie die Protagonisten sich entwickeln und sich mehr trauen. Dadurch ist der dritte Band angenehm zu lesen, der unter anderem wieder einmal mit seinen Zeichnungen überzeugt. 


Eckdaten


Release: 13. Mai  2013
Format: Taschenbuch (s/w)
Genre: Romantik, Slice of Life
Verlag: TokyoPop
ISBN: 978-3-8420-0570-9
Preis: 6,95 € [D] / 7,20 € [A]














 

15. Mai 2023

[Rezension] Io Sakisaka . Blue Spring Ride [2]

Mai 15, 2023 0

    






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Inhalt: Futaba konnte an der Mittelschule zwar die Jungs nicht leiden, hat sich aber trotzdem in ihrem Mitschüler Kou verliebt. Doch leider kam es nicht nur zu einem nie aufgeklärten Missverständnis zwischen den beiden, sondern er hat auch noch ohne ein Wort die Schule gewechselt. Jetzt, an der Highschool, will Futaba immer noch nichts mit Jungs zu tun haben und gibt sich als burschioses Mädchen. 
Doch als eines Tages Kou wieder vor ihr steht und in ihr die alten Gefühle hochkommen, findet Futaba den Mut, den Schlussstrich unter die oberflächliche Freundschaft zu ihren Klassenkameradinnen Chie und Asumi zu ziehen und sich der Außenseiterin Yuri zuzuwenden.

Quelle: Verlag




Erster Satz: Kou hat mir an diesem Tag einiges erzählt.

Hierbie handelt es sich nicht um den ersten Satz aber um Spoiler zu vermeiden, habe ich diesen Satz als ersten Satz ausgesucht. Ob bewusst oder unbewusst, schafft es Kou Futabas Augen weiter und mehr zu öffnen. Sei es über Freundschaften, die im Endeffekt keine sind - oder dass Futabas Möglichkeiten immer noch gut aussehen, da das Schuljahr erst begonnen hat. Ob es gewollt oder einfach nur seine Meinung ist, die er freiem Lauf lässt, ohne sich großartig Gedanken über die Konsequenzen und Reaktionen zu machen. Trotzdem gefällt mir diese Eigenschaft von Kou. Er verstellt sich nicht, versucht nicht krampfhaft jemanden zu gefallen, äußert seine Meinung und Gedanken offen und spricht die Dinge eben so an, wie sie nunmal sind. Ich glaube, dass gerade Futaba so jemanden braucht, der ihr die Augen öffnet und sie auf den richtigen Weg leitet. 

Kou war es, der mich in diesem Band sehr beeindruckt hatte. Nicht nur aus dem Grund, weil mir seine offene Art und der Blick auf die jeweiligen Situationen gefällt, sondern weil er weiß, wie er nicht schlecht dasteht und gleichzeitig anderen damit aus der Patsche hilft. Auf der anderen Seite kann er jedoch auch ein verletzendes Verhalten an den Tag legen, sodass ich selbst als Leserin mit seinem Hin und Her überfordert bin und mich frage, wo es herkommt. 

Auch wenn es im zweiten Band recht ruhig zuging, kam keine Langeweile auf. Ganz im Gegenteil. Zusammen mit dem schönen Zeichenstil, gefiel mir die ruhige und angenehme Atmosphäre. Außerdem hat es auf mich den Eindruck gemacht, dass es bereits im zweiten Band darum ging, zu sich selbst zu finden. Ich glaube, dass ich es beim ersten Mal, als ich dieses Band gelesen habe, gar nicht wahrgenommen habe. 

Da ich mir ziemlich sicher darüber bin, dass es in dem nächsten Band wieder turbulenter zugehen wird, war ich für etwas ruhigere Abwechslung dankbar. 

Fazit:  Der zweite Band der Blue Spring Ride-Reihe beinhaltet eine schöne Botschaft und lädt zu einem kurzen aber angenehmen Lesevergnügen ein. Die Protagonisten gewinnen mehr an Tiefe und geben eine wichtige Botschaft weiter. 


Eckdaten


Release: 18. Februar 2013
Format: Taschenbuch (s/w)
Genre: Romantik, Slice of Life
Verlag: TokyoPop
ISBN: 978-3-8420-0569-3
Preis: 6,95 € [D] / 7,20 € [A]















[Rezension] Tracy Wolff - Crush - Vertraue mir, wenn du mich liebst [2] - Die Katmere Academy Chroniken

Mai 15, 2023 0



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Inhalt:  Als Grace sich in Jaxon Vega verliebte und in seine gefährliche Welt an der Katmere Academy eintauchte, wurde ihr Leben völlig auf den Kopf gesteltt. Jaxon ist der Sohn einer mächtigen Vampirfamilie und auch Grace ist nicht, wer sie ihr ganzes Leben zu sein glaubte. Wenn sie überleben will, muss Grace ihre neuen Fähigkeiten schnellstens meistern. Doch ihre Liebe zu Jaxon und das Leben ihrer Freunde sind in Gefahr. Beide zu retten, wird ein Opfer verlangen, von dem Grace nicht weiß, ob sie es zu erbringen bereit ist.
Quelle: Verlag




Erster Satz: Der einzige Mensch an meiner Schule für Paranormale zu sein, ist in besten Zeiten heikel.


Zum Erscheinungsbild des Äußeren vergebe ich zehn von zehn Punkten. Das Gesamtpaket des zweiten Bandes gefällt mir um einiges besser, als beim ersten Band. Der zerstörte Stein mit dem tropfenden Blut am Stein, sowie am Cover auf dem weißen, unschuldigen Hintergrund in Kombination mit den schwarzen Seitenfarbschnitt, bekommt von mir 10/10 Punkte. Alles passt perfekt zusammen. Auch wenn ich es komisch finde dies im Zusammenhang mit Blut zu sagen. 

Beim ersten Band hatte ich die Kapiteltitel kritisiert, die in meinen Augen unpassend, nicht lustig und einfach nur peinlich sind. Leider musste ich beim ersten Kapitel des Nachfolgers direkt feststellen, dass sich daran nichts geändert hat. Womöglich sehen es andere Lese anders und ich sehe es zu kritisch aber sie treffen einfach nicht auf meinem Geschmack und bringen mich nur dazu, die Augen zu rollen und den Kopf zu schütteln. Da dies meine größte Sorge war und weiterhin bleiben wird, musste ich dies einfach direkt als erstes loswerden. 

Im ersten Band ist so einiges passiert, sodass es etwas schwer fallen dürfte, diese Rezension spoilerfrei zu gestalten - aber ich werde mein bestes geben. Vorab, wenn ihr die Bücher der Katmere-Academy lesen möchtet - ja, ihr solltet sie in der Reihenfolge lesen. Während manche Reihen unabhängig voneinander gelesen werden können, solltet ihr bei dieser Reihe jedoch die Reihenfolge einhalten. 

Den Anfang fand ich persönlich sehr verwirrend und ich kann mich daran erinnern, dass ich mich zu Beginn mit jemanden über den ersten Band ausgetauscht hatte, weil ich mich nicht mehr richtig erinnern konnte. Vielleicht ist es einerseits gut, dass es beim zweiten Band ganze fünf Kapitel brauchte, um zu erklären was passiert ist. Wobei ich fünf Kapitel wiederum zu lange finde. Trotz allem kam es mir so vor, als wäre ich beim ersten Band woanders gewesen, weil Erklärungen folgten an denen ich mich gar nicht mehr erinnern konnte. 
Beim zweiten Teil geht es mir zu sehr um ein- und dieselbe Person. Gut, einerseits war es beim Vorgänger auch nicht anders also sollte ich mich nicht wundern.





Auch wenn ich nichts gegen Romantik usw. in Bücher habe, ging mir das ewige "Mein" auf die Nerven. Sorry aber bei über 700 Seiten? Ja, ich denke, dass die Leser es bereits beim ersten Band begriffen haben, dass ihr zusammen gehört. Vielleicht ist es auch nur eine Sache des Geschmackes und ich bin überempfindlich - aber für mich hatte es auch nichts romantisches oder schönes in diesem Zusammenhang. Abgesehen davon musste ich die ganze Zeit an Gollum aus Herr der Ringe denken, sobald ich das gelesen habe. Alles andere erklärt sich von selbst, denke ich. 

Zu meiner größten Überraschung wurde mal über den Unterricht geschrieben. Ich kann mich nicht wirklich daran erinnern, dass es beim ersten Band der Fall war. Sowie die eigentlichen Konsequenzen ebenfalls nicht beschrieben wurden. Was ist mit denen passiert, die sich nicht an die Regeln gehalten und nicht den Unterricht besucht haben? Was ist mit den Prüfungen? Wie sind die Ergebnisse? Wenn über eine Akademie geschrieben wird, dann sollte dies doch bedacht werden, oder? 

Trotzdem machte es auf mich den Anschein, als wenn die Autorin bei diesem Band überlegter vorgegangen ist und besser geplant hat. Es wirkt nicht mehr kopiert oder willkürlich aneinandergereiht. Stattdessen war dieses Hintergrundwissen interessant und aufschlussreich. Die Entwicklung vom ersten zum zweiten Teil hat sein für und wieder. Einerseits folgen gute Ideen - andererseits werden sie mit Brutalitäten umgesetzt. Trotzdem kann ich nicht bestreiten dass es zur Spannung beiträgt. 

Innerhalb dieser Geschichte muss ich zugeben, dass ich trotz allem nicht auf die Protagonisten Grace gut zusprechen bin. Ja, mir gefällt der Aspekt dass ihr nicht alles auf Anhieb gelingt und sie dadurch nicht wie ein Wunderkind wirkt aber das war es dann auch. Bei manchen Situationen störte mich ihr Egoismus und Desinteresse. Andere haben auch einiges durchgemacht aber nur sie ist betroffen? Nur sie möchte dies und jenes? Auch während einigen Konflikten wurde eher deutlich, wie uneinsichtig sie war. 

Ich glaube, dass ich beim ersten Band bemängelt hatte, dass mir gewisse Situationen aus Filme, Serien und Spiele bekannt vorkamen? Beim zweiten Teil war es ganz vorbei, denn auf einmal hatte ich das Gefühl, dass ich bei Harry Potter gelandet bin. Sorry aber da kam mir viel zu vieles bekannt und vertraut vor.  



Fazit:  Crush überzeugt mit seiner optischen Erscheinung, während der Seitenfarbschnitt weiterhin ein Eyecatcher ist. Auch wenn einige Szenen aus etwas anderen bekannt und vertraut vorkamen, überwiegt der Suchtfaktor dieser Geschichte und den Schreibstil. Crush beschreibt die Geschichte etwas anders, als wir es vom ersten Band gewohnt sind. Die Neugierde über weitere Wendungen beliebt vorhanden. 




Eckdaten

Release: 16. März 2022
Reihe: Die Katmere Academy Chroniken 2
Format: Hardcover mit Schutzumschlag
Genre: Jugendliteratur, Liebesroman, Fantasy, Paranormale Fiktion
Verlag: Dtv
ISBN: 978-3-423-76336-3
Preis: 20 € [D] / 20,40 € [A]










[Rezension] Colleen Hoover - Nur noch einmal und für immer

Mai 15, 2023 0

  








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Inhalt: Bevor Lily Ryle traf, den Vater ihres Kindes, gab es in ihrem Leben eine erste Liebe: Atlas. Als sie ihm zufällig wiederbegegnet, flammen bei beiden die alten Gefühle füreinander auf und sie beginnen, sich wieder zu treffen. Dabei ist ihnen klar: Zwar ist Lily längst von Ryle geschieden und die Betreuung der gemeinsamen Tochter läuft relativ problemlos. Doch dieses fragile Gleichgewicht droht zu kippen, sobald Ryle von Atlas erfährt...
Quelle: Verlag




Erster Satz: Ich muss an meine Mutter denken, als ich das falsch geschriebene Ass Whole sehe, das in Rot quer über die Hintertür des Biby's gesprayt wurde.

Lange ist es her, dass ich den ersten Teil zu dieser Reihe gelesen habe. Ich kann mich daran erinnern, dass ich es beim ersten Band schade fand, dass Atlas mir persönlich zu kurz vorkam und es nur so wirkte, als würde er nur eine Rolle in dieser Geschichte spielen, die dem Sinn und Zweck dient. Natürlich ist mir bewusst,, dass dies bei Geschichten eben der Sinn und Zweck ist. Auf der anderen Seite denke ich mir jedoch gleichzeitig, dass sie in anderen Rollen und Situationen viel besser zur Geltung gekommen wären. Aus diesem Grund ist es noch schöner, dass es eine Fortsetzung bzw. eine Vorgeschichte zu Atlas und Lily gibt. 

Dementsprechend ist die Geschichte aus eben diesen Perspektiven geschrieben, Da es lange her war, dass ich ein Buch von Hoover gelesen habe, hatte ich diese Geschichte mit einer Instagram-Gruppe gelesen und muss sagen, dass interessante Ansichten angesprochen wurden. Bei diesem Band sticht natürlich erneut hervor, dass Atlas an sich eine tolle Person zu sein scheint. Eine liebevolle, gute, humorvolle Person, die garantiert einige Herzen mit seiner Art zu flirten zum schmelzen bringt.
Auf der anderen Seite steht Ryle, jene Person, die, die weniger schöne Rolle annimmt und Dinge getan hat, die unvergessen im Raum stehen und aufs Neuste wehtun. Deswegen sage ich oft, dass Hoovers Bücher mit einer gewissen Vorsicht zu genießen sind, da sie so einige triggernde Punkte beinhalten. 

Unabhängig davon muss ich leider sagen, dass mich dieser Teil nicht überzeugen konnte. Ja, es ist schön mehr über die Protagonisten zu erfahren, sie  von anderen Seiten zu sehen. 
Ja, der Schreibstil ist nach wie vor packend und das Hoover-Fieber wieder anstechend, wenn man bereits viele Bücher von der Autorin gelesen hat und sich von ihren Geschichten mitreißen lassen kann. Aber bei diesem Teil frage ich mich, ob er wirklich hätte sein müssen. Ich für meinen Teil hätte es bevorzugt auf diesen Teil zu verzichten und stattdessen etwas länger zu warten, um  mich dafür umso mehr auf eine andere Geschichte von ihr zu freuen und mich von dieser viel eher mitreißen zu lassen.


Fazit:  Schön, dass es wieder etwas Neues von Hoover zu lesen gibt aber ob sich das Hoover-Fieber dadurch wieder ausbreiten kann, ist in meinen Augen fraglich. In meinen Augen dient die Geschichte nur dem Sinn und Zweck, anstatt der eigentlichen Geschichte neues Leben einzuhauchen und den anderen Protagonisten der Geschichte die Chance zu geben, sich von einer anderen Seite zeigen zu lassen. Leider ging diese Geschichte für mich selbst nach hinten los. 




Eckdaten

Originaltitel: It starts with us 
Release: 18. Oktober 2022
Format: Hardcover mit Schutzumschlag
Genre: Liebesroman, Slice of Life, Dramatik
Verlag: Dtv
ISBN: 978-3-423-21884-9
Preis: 13 € [D] / 13,40 € [A]







[Rezension] Alice Oseman . Heartstopper [2]

Mai 15, 2023 0

  


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Inhalt: Charlie hat Nick geküsst! Oh nein, hätte er das nur nie gemacht. Bestimmt hat er ihn damit total überrumpelt. Aber da kennt Charlie seinen Freund Nick schlecht. Klar, eigentlich mag er Mädchen. Aber er mag auch Charlie. Nur muss ja erstmal niemand davon wissen...
Quelle: Verlag




Erster Satz: Ich. hab. alles. kaputt. gemacht!

Nachdem der erste Teil mit einem fiesen Cliffhanger endete, geht es endlich mit dem zweiten Teil weiter. Zum Glück knüpft dieser direkt am Ende des Vorgängers an, sodass der Leser nicht noch mehr auf die Folter gespannt wird. Dabei ist die Stimmung sehr getrübt, doch nicht in einem übertriebenen Sinne . oder in dem Sinne, dass man sich dadurch runterziehen lässt. Eine gewisse Sympathie ist dennoch vorhanden, vor allem, wenn der Leser Charlie sowieso bereits in sein Herz geschlossen hat. An dieser Stelle muss ich auch sagen, dass die Autorin in keinster Weise übertreibt. Die Reaktionen sind natürlich, echt, nachvollziehbar und herzzerreißend. Es fiel mir schwer, es neutral zu betrachten, da ich denke, dass jeder so etwas - unabhängig vom Geschlecht - mal mitgemacht hat und es somit nachvollziehen kann. 

Das schöne an dieser Reihe ist ebenfalls im zweiten Band deutlich zu merken: nichts wirkt überstürzt. Alles passiert in einem angenehmen Tempo, Schritt für Schritt, während auf beide Sichtweisen und Emotionen der Protagonisten eingegangen wird. Ich finde, dass allein diese Tatsachen die Reihe zu etwas besonderes machen. Viele sin dieser Geschichte wirkt nachvollziehbar und vor allem echt. 

Auch die Tatsache, dass bereits in dem zweiten Teil positive Entwicklungen der Protagonisten zu bemerken ist, gefällt mir sehr gut. Für Charlie spricht definitiv seine Emotionalität. Damit meine ich nicht, dass er sofort anfängt zu weinen oder vor Gefühlen überströmt, sondern den Fakt, dass er das Herz für sich sprechen lässt und eine ehrliche Zunge hat. An und für sich denke ich, dass man Charlie einfach in sein Herz schließen muss. In meinen Augen hat er eine Art an sich, die seinem Gegenüber ein Lächeln auf dem Gesicht zaubert und das Herz erwärmt. 

Der Fokus richtet sich immer besser auf Nick. Während es Charlie leicht fällt, zu dem zu stehen, was er fühlt, ist es bei Charlie etwas anderes. So zeigen sich auch negative Gefühle wie Zweifel, Ängste und Unsicherheit. Gleichzeitig übermittelt die Geschichte auch die Botschaft "Es ist okay, du darfst fühlen". Und dafür liebe ich diese Autorin und diese Geschichte umso mehr. Denn das sollte normal sein. Nur wird vieles von der Gesellschaft bewusst und unbewusst zerstört. Umso wichtiger finde ich es, dass es solche Geschichten gibt. 

Nick hat sich in diesem Band viele, wirklich sehr viele Pluspunkte von mir dazu verdient. Die Tatsache, wie er sich in diesem Monaten entwickelt und sich zeigt, hatte mich wirklich sehr beeindruckt. Seine Sichtweise und Gefühle werden ebenfalls sehr gut in Szene gesetzt, sodass sich der Fokus eben nicht nur auf Charlie richtet. 

Da die Reihe allerdings bereits mit 4 Bänden abgeschlossen ist - zumindest hatte ich nichts anderes gefunden - frage ich mich welche Wendungen die Autorin noch aufbringen möchte, damit es nicht doch zu eintönig wird. 


Fazit:  Der zweite Teil von Heartstopper ist eine liebevolle Fortsetzung. Emotionen werden hier groß geschrieben aber auch die Entwicklung der Protagonisten stehen im Fokus. Heartstopper ist eine wundervolle Geschichte über Emotionen und Selbstfindung. 



Eckdaten


Release: 25. Mai 2022
Format: Hardcover (s/w)
Genre: Romantik, Slice of Life
Verlag: Loewe Graphix
ISBN: 978-3-7432-0937-4
Preis: 15€ [D] / 15,50 € [A]






[Rezension] Io Sakisaka - Blue Spring Ride [1]

Mai 15, 2023 0

   




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Inhalt: 

Neues Leben, neue Liebe?

Den Wechsel an die Highschool möchte Futaba dazu nutzen, neu durchzustarten. Da ihre süße Art bisher den Neid ihrer Mitschülerinnen auf sich gezogen hat und es ihr auch nicht gelungen ist, ihrem Schwarm Kou ihre Liebe zu gestehen, möchte Futaba nun so unmädchenhaft wie nur möglich erscheinen. Doch da trifft sie Kou wieder und erfährt, dass er damals auch in sie verliebt war! Ist es möglich, eine Liebe wiederzubeleben, die niemals begonnen hat?

Quelle: Verlag




Erster Satz: Ich mag Jungs nicht.

Vom Cover her lässt sich bereits der Zeichenstil erahnen und ich bin sehr froh darüber, dass dieser im Manga weder abweicht noch Fehler vorhanden sind. In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Futaba, die ihre eigene Meinung über Jung hat und von jemanden in eine Situation gebracht wird in die sie selbst vermutlich nie geraten wollte, Sie mag Jungs nicht und dies ist nicht damit gleichzusetzen, dass sie sich vom gleichen Geschlecht angezogen fühlt. Doch ehe sie wirklich dazu kommt, ihre Einstellung und Worte rückgängig zu machewn, wird sie das Bild als "Jungenhasserin" nicht mehr so schnell los. Dabei ist sie ein normales Mädchen, wie jedes andere auch, mit großen Gefühlen und mit dem Herz am rechten Fleck. 
Tanaka übernimmt die andere Seite, ein Mitschüler von Futaba, der vieles viel gelassener sieht und eben auch dementsprechend reagiert. 

Die Geschichte hat einen Zeitsprung von 3 Jahren und dennoch erkennt man die Protagonisten auf Anhieb wieder, da sie sich in ihrer Person nicht all zu sehr verändert haben. Natürlich gewinnt man mit der Zeit an Größe, Reife und Entwicklung aber irgendetwas ist und bleibt von früher immer noch vorhanden und hat einen gewissen Wiedererkennungswert. 

Bei dem ersten Band ist mir aufgefallen, wie schön ich es finde, wie sehr auf die japanischen Details geachtet wird. Während es üblich ist, dass wir hier ein gezogenes Ticket abstempeln lassen, existiert in Japan die Scanner-funktion. Ich weiß nicht, wie es euch dabei ergeht aber solche kleinen Details machen mich schon happy. 

Für den ersten Teil passiert bereits sehr viel und es existiert eine wichtige Botschaft, zu der Futaba womöglich noch finden muss. Beide Protagonisten zeigen bereits im ersten Band eine facettenreiche Gestalt von sich, die viel Abwechslung und Wendungen versprechen. 

Fazit:  Der erste Band von Blue Spring Ride - auch bekannt als Ao Haru Ride - bietet einen sehr guten Einstieg in die Reihe. Der Zeichenstil hält was er verspricht und die Art der Protagonisten lädt dazu ein tiefer in die Geschichte einzutauchen. Die Tiefe der Protagonisten zieht die Leser tiefer in ihren Bann und sorgt für eine angenehme Lesenszeit. 


Eckdaten


Release: 14. November 2012
Format: Taschenbuch (s/w)
Genre: Romantik, Slice of Life
Verlag: TokyoPop
ISBN: 978-3-8420-05668-6
Preis: 6,95 € [D] / 7,20 € [A]
















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